Eine häusliche Routine — Arbeit, Reinigung, Kochen, Kinderbetreuung, endlose To-Do-Listen – kann nicht weniger anstrengend sein als harte Arbeit. Wenn jeder Tag dem vorherigen ähnlich ist und die Verantwortlichkeiten endlos erscheinen, kommt es zu einem emotionalen Burnout: Apathie, Reizbarkeit, das Gefühl, dass Sie auf Autopilot leben. Dieser Zustand geht nicht von selbst durch, es sei denn, Sie ändern den Ansatz. Es ist wichtig, die Zeichen rechtzeitig zu bemerken und Ihr Lebensgefühl wiederzuerlangen.
Das erste Anzeichen von Burnout ist der Verlust des Vergnügens an dem, was früher erfreut war. Sie hören auf, den Geschmack des Essens zu bemerken, freuen sich nicht über einen Spaziergang, am Abend gibt es keine Kraft mehr für einen Lieblingsfilm. Die Reizung wird durch Kleinigkeiten verursacht, und das Gefühl der Müdigkeit vergeht nach der Ruhe nicht. Wenn Sie sich selbst erkannt haben, warten Sie nicht darauf, dass sich der Zustand verschlimmert. Erkenne an, dass du müde bist und dich erholen musst, ist keine Schwäche, sondern ein Signal des Körpers.
Überdenken Sie die Aufgabenverteilung. Oft fällt die häusliche Belastung auf eine Person, besonders wenn es eine Frau ist und als selbstverständlich angesehen wird. Machen Sie eine Liste aller Fälle und bewerten Sie ehrlich, wer was tut. Sprechen Sie mit Ihrem Partner oder Ihrer Familie über eine faire Trennung. Kinder können schon in jungen Jahren an Hausarbeiten teilnehmen. Delegieren ist kein Haftungsausschluss, sondern ein normales Gerät der Familie.
Geben Sie während des Tages regelmäßige Pausen ein. Selbst zehn Minuten Stille mit einer Tasse Tee, wenn dich niemand berührt, können das Nervensystem neu starten. Vereinbaren Sie mit Ihrem Haushalt eine «ruhige Zeit» oder nutzen Sie die Momente, in denen das Baby schläft. Füllen Sie nicht jede freie Minute mit Angelegenheiten aus — manchmal ist Müßiggang wichtiger als Produktivität. Üben Sie Mikrounterbrechungen: tiefes Einatmen, Blick aus dem Fenster, leichtes Dehnen.
